World E-Learning Index: Nachholbedarf für Deutschland

  • Beitrag zuletzt geändert am:Januar 9, 2021
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Internationale Vergleichsstudie hat Bedingungen für eine erfolgreiche Nutzung von E-Learning-Angeboten untersucht

  • Schulen mussten lange offen bleiben, denn rückständige Breitband-Infrastruktur in Deutschland erlaubt keinen flächendeckenden Online-Unterricht in Echtzeit
  • Deutscher Markt bietet prinzipiell großes Potential für E-Learning-Angebote
  • Vorbild Norwegen: Das Land bietet die besten Bedingungen im Vergleich, um digitale Bildungsangebote optimal zu nutzen

Die digitale Lernplattform Preply hat eine Studie herausgegeben, in der die aktuellen Voraussetzungen für erfolgreiches E-Learning und digitale Bildung in 30 OECD-Ländern untersucht wurden. Deutschland belegt dabei nur den mittelmäßigen 13. Platz.

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Corona pusht Internetnutzung von Kindern

  • Beitrag zuletzt geändert am:Januar 9, 2021
  • Lesedauer:4 Min. Lesedauer

Corona-Lockdown und Homeschooling hinterlassen ihre Spuren: Die Internetnutzung von Kindern ist deutlich angestiegen. Der Anteil der 3- bis 13-Jährigen, die angaben, in den vergangenen vier Wochen Online-Inhalte genutzt zu haben, ist in der „Plattformstudie 2020-II“ der AGF Videoforschung deutlich auf 76,6 Prozent gestiegen.

In der vorhergehenden Welle 2020-I, die im März und April 2020 erhoben wurde, lag sie noch bei 68,0 Prozent. „Gründe für den starken Anstieg könnten die stärkere Nutzung von Unterhaltungsangeboten sein, ebenso wie coronabedingtes Homeschooling und digitaler Unterricht. Wir sind gespannt auf die nächsten Wellen, weil sich dann zeigen wird, wie nachhaltig dieser Effekt ist, den wir im Übrigen aktuell auch im AGF-Panel beobachten können“, sagt Kerstin Niederauer-Kopf, Vorsitzende der AGF Geschäftsführung.

Von der steigenden Internetnutzung scheint unter anderem Disney+ profitiert zu haben. Der Marktstart in Deutschland fiel mit dem ersten coronabedingten Lockdown zusammen. Befragt danach, welche kostenpflichtigen Streaming-Dienste in den letzten drei Monaten genutzt wurden, nannten in der Welle 2020-I noch 1,5 Prozent der Befragten Disney+. Aktuell sind es bereits 7,2 Prozent.

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Mehr über den Artikel erfahren Studie „Junge Deutsche 2021“: Der Jugend fehlt Vertrauen in die Zukunft
Bild: obs/Simon Schnetzer / Studie Junge Deutsche
Die aktuellen fünf Top Werte der Generation Z (GenZ), die zwischen 1995 und 2010 geboren ist, stellt Simon Schnetzer in seiner Studie "Junge Deutsche 2021" vor. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/150777 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Simon Schnetzer / Studie Junge Deutsche"

Studie „Junge Deutsche 2021“: Der Jugend fehlt Vertrauen in die Zukunft

  • Beitrag zuletzt geändert am:Dezember 6, 2024
  • Lesedauer:4 Min. Lesedauer

Die Jugend fühlt sich in dem COVID-19-Jahr 2020 zu wenig gehört, verstanden und beteiligt. Viele Jugendliche empfinden das als ungerecht, weil gerade SchülerInnen, Auszubildende und Studierende besonders stark von der Krise betroffen sind. Für 31% von ihnen haben sich die Perspektiven für die Zukunft verschlechtert, doch sie sollen einmal die Last der Verschuldung schultern.

Welche Erwartungen und Wünsche hat die Jugend an ihre Zukunft? Wie motivieren sie sich für das nächste Jahr? Und was fordern sie von der Politik? Diese Veröffentlichung von Teil-Ergebnissen der repräsentativen Studie „Junge Deutsche 2021“ (die Jahresanfang 2021 erscheinen wird) macht die Wünsche und Sorgen der Jugend sichtbar und gibt PolitikerInnen sowie EntscheidungsträgerInnen Orientierung.

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