Anti-Spießer? Immer mehr Jugendliche setzen auf Immobilien

Youncom-Studien „Jugend & Finanzen 2014“ und „Junge Erwachsene & Finanzen 2014“

Jugendliche und junge Erwachsene sind nach wie vor eine der wenigen Zielgruppen, die mit ihrem Geld so spontan und konsumfreudig wie kaum sonst jemand umgeht. Kein Wunder: Schließlich drücken in jungen Jahren keine Fixkosten wie Miete, Versicherungen oder Vorsorge. Das sorgt für eine höhere Kauflaune und die Tendenz zu Anschaffungen, statt das Geld zu niedrigen Zinsen bei der Bank zu parken.

Fragt man Jugendliche allerdings zum Thema „Geldanlage“, zeigen sie sich doch recht konservativ. Wie die Youngcom-Studie zeigt, würden bei den 13- bis 20-Jährigen 31,3% ihr Geld in Immobilien anlegen (2010: 27,5), an zweiter Stelle steht bereits der klassiche Bausparvertrag mit 25,9%. Festgeld liegt nur noch bei 21,7% (2010: 31,5%).

Dass Jugendliche und junge Erwachsene am Thema „Geld und Finanzen“ interessiert sind, ist eine weitere grundlegende Erkenntnis, die die Studien liefern. Der überwiegenden Mehrheit ist es wichtig oder sehr wichtig, später einmal ein großes Vermögen zu besitzen und sie interessieren sich auch für Vermögensaufbau.

Knapp die Hälfte (49,5%) spart regelmäßig eine bestimmte Summen. Banken haben es zu dieser Zielgruppe dabei gar nicht so weit – schließlich verfügen über 76,3% Prozent der Jugendlichen (junge Erwachsene: 98,2%) über ein eigenes Girokonto.

Für die Untersuchungen wurden deutschlandweit jeweils über 1.000 Jugendliche (13 bis 20 Jahre) und junge Erwachsene (21 bis 29 Jahre) befragt. Youngcom ist bereits seit 1996 im Bereich der Jugendforschung tätig.

Weitere Informationen und die kompletten Inhaltsangaben der Studien gibt es unter www.youngcom.de.

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