Jugendliche fühlen sich zu wenig gehört und nicht ernst genommen

  • Beitrag zuletzt geändert am:Juli 28, 2020
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Die SINUS-Jugendstudie 2020 „Wie ticken Jugendliche?“ untersucht alle vier Jahre die Lebenswelten 14- bis 17-jähriger Teenager in Deutschland.

Die Fragestellungen der neuen Studie waren: „Welche Themen sind der Jugendgeneration wichtig, wie blicken die jungen Menschen in die Zukunft?“ – und nicht zuletzt „Wie kommen die Jugendlichen in der Ausnahmesituation der Corona-Krise zurecht?“

Ergebnisse: Die junge Generation ist ernster geworden – ernsthafter einerseits, besorgter andererseits. Das betrifft den Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie und mehr noch die für sie offensichtliche Bedrohung durch die globale Klimakrise. Bei beiden Themen und im Allgemeinen fühlt sich die junge Generation nicht ernst genommen und repräsentiert. Der Zukunftsoptimismus der Jugendlichen ist gedämpft, insbesondere in den bildungsfernen Lebenswelten.

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Jugendliche fühlen sich beim Klimaschutz im Stich gelassen

  • Beitrag zuletzt geändert am:August 1, 2019
  • Lesedauer:5 Min. Lesezeit

SINUS-Studie zu „Fridays for Future“ und Klimaschutz: Jugendliche machen vor allem Politik und Wirtschaft für Fehler verantwortlich – jeder Vierte hat schon bei „Fridays for Future“ mitgemacht

Die Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ füllt derzeit Schlagzeilen, Talkshows sowie Fußgängerzonen und wird scheinbar von weiten Teilen der Jugendlichen unterstützt. Doch wie viele junge Menschen in Deutschland haben schon tatsächlich an einer „Fridays for Future“-Veranstaltung teilgenommen? Und ist die Jugend der Ansicht, dass diese Bewegung etwas bewirkt? Was tragen Jugendliche durch ihr eigenes Verhalten im Alltag selbst zum Klimaschutz bei? Welche Akteure nimmt die junge Generation in Sachen Klimaschutz in die Pflicht, und inwiefern traut man ihnen zu, dass sie das Klima retten? Diesen und weiteren Fragen ist das SINUS-Institut im Rahmen einer repräsentativen Studie bei jungen Menschen nachgegangen.

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„Mainstream“ für Jugendliche kein Schimpfwort mehr

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  • Beitrag zuletzt geändert am:April 28, 2016
  • Lesedauer:6 Min. Lesezeit

Die neue SINUS-Studie „Wie ticken Jugendliche 2016?“ zeigt: Jugendliche in Deutschland leben nach wie vor in unterschiedlichen Lebenswelten, aber sie rücken in mehrfacher Hinsicht zusammen.

Für die meisten 14 bis 17-Jährigen heute gilt: Man möchte sein wie alle. Die auf Abgrenzung und Provokation zielenden großen Jugend-Subkulturen gibt es kaum mehr. Eine Mehrheit ist sich einig, dass gerade in der heutigen Zeit ein gemeinsamer Wertekanon von Freiheit, Aufklärung, Toleranz und sozialen Werten gelten muss, weil nur er das „gute Leben“, das man in diesem Land hat, garantieren kann.

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