Nur noch jeder dritte Teenager nutzt Facebook

  • Beitrag zuletzt geändert am:April 6, 2020
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Facebooks Nutzerbasis löst sich weiter auf: Nur noch sechs von zehn Onlinern ab 16 Jahren nutzen in Deutschland Zuckerbergs Freunde-Netzwerk. Der Marktanteil von Facebook fällt damit auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren.

2017 erreichte das Soziale Netzwerk mit 76 Prozent seinen Spitzenwert, seither schwindet der Anteil der Internet-Nutzer, die auf Facebook unterwegs sind, von Jahr zu Jahr. Platz eins unter den meistgenutzten Social-Media-Diensten errang das Netzwerk zuletzt im Jahr 2014. Das zeigt der aktuelle, repräsentative Social-Media-Atlas 2020 der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna.

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„Not all reach is equal“ – Bewegtbildwerbung wirkt digital ganz anders

  • Beitrag zuletzt geändert am:Februar 10, 2020
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Wirkt ein Werbespot auf allen Plattformen gleich? Und wenn nicht, warum? Welche inneren Motive bestimmen die Mediennutzung? Und welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für eine erfolgreiche Marketing- und Mediaplanung? Das sind zentrale Fragestellungen von „Video Impact“.

Die Metastudie will anhand von vier Grundlagenstudien ein umfassendes Bild der Wahrnehmung und Wirkung von Bewegtbildwerbung liefern. Die Autoren sind Guido Modenbach, Geschäftsführer von SevenOne Media, und Gerald Neumüller, Director Research von SevenOne Media.

Zentrales Ergebnis: Die verschiedenen Videoplattformen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Reichweiten, sondern auch in ihren Rezeptionsvoraussetzungen – und erzielen somit unterschiedliche Werbewirkung. Beispeilsweise zeigen sich in dem für das lineare Fernsehen typischen „Lean-back-Modus“ grundlegende Unterschiede in der Verarbeitung von Programm und Werbung verglichen mit dem für Facebook und YouTube typischen „Lean-forward-Modus“.

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Kommunikationsregeln für 2,7 Milliarden Menschen

  • Beitrag zuletzt geändert am:Februar 10, 2020
  • Lesedauer:5 Min. Lesedauer

Sie regeln, was auf der Plattform Facebook gesagt werden darf und was gelöscht werden muss, und beeinflussen damit, wie 2,7 Milliarden Nutzer miteinander in Kontakt treten können: Facebooks Gemeinschaftsstandards sind ein Beispiel für den großen Einfluss, den Regeln privater Akteure auf die öffentliche Kommunikation haben.

In einer Pilotstudie haben Forscher des Leibniz-Instituts für Medienforschung (Hans-Bredow-Institut HBI) nun erforscht, wie Facebook seine Regeln entwickelt und welche Maßstäbe und Interessen in diesen Prozess einfließen. Matthias C. Kettemann, Forschungsprogrammleiter und Senior Researcher am HBI, hat eine Woche lang als Beobachter an sämtlichen Meetings des Product Policy Teams teilgenommen, das im Hauptquartier von Facebook in Kalifornien für die Entwicklung der Gemeinschaftsstandards verantwortlich ist.

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