29% der Schüler haben eine Einwanderungsgeschichte

  • Beitrag zuletzt geändert am:Februar 3, 2026
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Gut ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland hat eine Einwanderungsgeschichte (26%). Das zeigt sich auch an den Schulen, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten 29 % der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen im Jahr 2024 eine Einwanderungsgeschichte. Unter den Lehrkräften traf dies lediglich auf 11% zu.

Bei Schülerinnen und Schülern gab es dabei keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern (jeweils 29%), bei den Lehrkräften hatte knapp jede achte Lehrerin (12%) eine Einwanderungsgeschichte, während es bei den Lehrern jeder zehnte (10%) war. Eine Person hat eine Einwanderungsgeschichte, wenn sie selbst oder beide Elternteile seit dem Jahr 1950 nach Deutschland eingewandert sind. Bei weiteren 12% der Schülerschaft war nur ein Elternteil nach Deutschland eingewandert, 59% hatten keine Einwanderungsgeschichte. Unter den Lehrkräften hatten weitere 5% nur einen eingewanderten Elternteil, 84% hatten keine Einwanderungsgeschichte.

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Zahl der Kinder und Jugendlichen nimmt bis Anfang der 2030er-Jahre zu

  • Beitrag zuletzt geändert am:Dezember 12, 2022
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Die Zahl der bis 18-Jährigen wird voraussichtlich bis Anfang der 2030er-Jahre weiter steigen. Anschließend kann sie sich unter dem Einfluss von Geburten und Nettozuwanderung unterschiedlich entwickeln.

Eine Stabilisierung auf dem Niveau von etwa 16 Millionen jungen Menschen wäre nur bei einer steigenden Geburtenhäufigkeit möglich. Für einen Anstieg auf 17,6 Millionen wäre zudem ein dauerhaft hoher Wanderungssaldo von durchschnittlich 400 000 Personen pro Jahr erforderlich. Zu diesen zentralen Ergebnissen kommt die 15. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

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