Jugendliche ärgern sich über Fake News und Hassbotschaften

  • Beitrag zuletzt geändert am:Dezember 1, 2021
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Veröffentlichung der „JIM-Studie 2021“ zur Mediennutzung von Jugendlichen: Anstieg an Desinformationen und Beleidigungen im Netz 

Die Suche nach Informationen und Nachrichten spielt nicht erst seit der Corona-Pandemie eine große Rolle, ist aber in der Diskussion um Fake News und Glaubwürdigkeit von Nachrichtenquellen weiter in den Vordergrund gerückt. Fragt man die Jugendlichen nach relevanten aktuellen Themen, so stehen der Klimawandel und die Corona-Situation im Fokus. Bei der Frage nach ihren drei wichtigsten Nachrichtenquellen, nennt ein Drittel der Zwölf- bis 19-Jährigen das Fernsehen (32 %), jeweils jede/-r fünfte Jugendliche das Radio (22 %) und das Internet (21 %).

Dies sind Ergebnisse der „JIM-Studie 2021“ (Jugend, Information, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest. Für die repräsentative Studie wurden vom 1. Juni bis 11. Juli 2021 1.200 Jugendliche im Alter von zwölf bis 19 Jahren in Deutschland telefonisch oder online befragt.

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Fernsehnutzung legt zu – auch bei den Jüngeren

  • Beitrag zuletzt geändert am:Januar 9, 2021
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Corona hat das Leben verändert – und auch die Sehgewohnheiten der Deutschen. Insbesondere bei den jüngeren Zielgruppen ist der Abwärtstrend im zurückliegenden Jahr, das so sehr von Corona und einem hohen Informationsbedürfnis geprägt war, gestoppt. 

2020 schalteten jeden Tag laut AGF Videoforschung 72 Prozent der Personen ab 14 Jahren ein – 3,1 Prozent mehr als 2019. Im Schnitt haben die Zuschauenden ab 3 Jahre jeden Tag 220 Minuten ferngesehen – das entspricht 3 Stunden und 40 Minuten. Die Nutzung liegt mit einem Zuwachs von rund 10 Minuten damit deutlich über dem Vorjahresniveau.

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Erstmals dominieren bei den 14- bis 29-Jährigen nicht-klassische Medien

  • Beitrag zuletzt geändert am:Dezember 6, 2020
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Seit 1964 führen ARD und ZDF die Langzeitstudie „Massenkommunikation“. Erstmals in der Geschichte der Studie ist Bewegtbild nun nicht nur in der Gesamtbevölkerung, sondern auch bei den 14- bis 29-Jährigen die Mediennutzungsform, auf die das größte Zeitbudget entfällt. Bislang haben die Jüngeren nämlich die meiste Zeit mit der Rezeption von Audio-Inhalten verbracht.

Davon profitieren aber nicht die klassischen Fernsehsender. Nur  28 Prozent der Videonutzung der 14- bis 29-Jährigen entfällt auf lineares Fernsehen, die restlichen 72 Prozent auf die weiteren Verbreitungswege für Bewegtbild mit Video-Streamingdiensten wie Netflix und Amazon Prime Video (39 Prozent) sowie Videos oder Fernsehsendungen auf YouTube (19 Prozent).

Und auch beim klassichen Radio sieht es düster aus: Bei den intensivsten Audio-Nutzern, den 14- bis 29-Jährigen, hat Musik aus dem Netz das Radio bei Reichweite (58 Prozent gegenüber 51 Prozent) und Nutzungsdauer (102 gegenüber 66 Minuten) überholt.

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