Jugendliche sehen gute Chancen auf dem Ausbildungsmarkt

  • Beitrag zuletzt geändert am:September 10, 2023
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Die Stimmung auf dem Ausbildungsmarkt hat sich deutlich verbessert. Nach den Unsicherheiten infolge der Corona-Pandemie blicken nun fast drei  Viertel der jungen Menschen optimistisch auf die Ausbildungssituation. Das gilt aber nicht für alle. Viele Jugendliche mit niedriger Schulbildung schätzen ihre Aussichten auf eine Ausbildung als schlecht ein. Diese Gruppe benötigt besondere Unterstützung.

Fast drei Viertel der jungen Menschen in Deutschland (72 Prozent) sehen auf dem Ausbildungsmarkt derzeit eher gute bis sehr gute Chancen. Das  geht aus einer repräsentativen Befragung von Jugendlichen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hervor. Nur 16 Prozent halten die Chancen für schlecht oder eher schlecht. Zum Start des neuen Ausbildungsjahres ist damit eine Trendwende erreicht, denn infolge der Corona-Pandemie
hatten viele junge Menschen in den vergangenen Jahren die Chancen auf einen Ausbildungsplatz als gering eingestuft. Von den jungen Menschen mit niedriger Schulbildung äußert allerdings mehr als jede:r Vierte (26 Prozent) den Eindruck, dass die Aussichten auf eine Ausbil-
dung momentan schlecht oder eher schlecht seien.

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Immer mehr Abiturienten machen eine Ausbildung

  • Beitrag zuletzt geändert am:April 4, 2023
  • Lesedauer:3 Min. Lesezeit

Die berufliche Ausbildung wird für Abiturientinnen  und Abiturienten immer attraktiver. Gleichzeitig verschlechtern sich die Ausbildungschancen von Hauptschülern. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die das FiBS Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie für  die Bertelsmann Stiftung erstellt hat.

Eine wachsende Zahl von Abiturientinnen und Abitureinten entscheidet sich für eine Berufsausbildung. In den vergangenen zehn Jahren ist der Anteil derer, die mit Abitur eine duale oder schulische Ausbildung beginnen, von 35 Prozent im Jahr 2011 auf 47,4 Prozent im Jahr 2021 gestiegen. „Von einer mangelnden Attraktivität der Berufsausbildung für Abiturienten kann keine Rede sein“, sagt Dieter Dohmen, Direktor des FiBS Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie und Autor der Studie. „Und auch nicht davon, dass sich Abiturient:innen zu wenig für berufliche Ausbildungen interessieren würden.“

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Bild (c) SRH Holding
Eine repräsentative Studie des Bildungs- und Gesundheitsunternehmens SRH unter 1.000 Abiturient:innen hat analysiert, mit welchem Lebensgefühl und mit welchen Zukunftsplänen sie aus den vergangenen Corona-Schuljahren kommen und welche Sorgen sie umtreiben. Das überraschende Ergebnis: Zuversicht und Zielstrebigkeit sind im aktuellen Jahrgang groß. Weitere Informationen zur Erhebung sind auf www.srh.de/abistudie einsehbar. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/60409 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

So plant die „Corona-Jugend“ Studium und Ausbildung

  • Beitrag zuletzt geändert am:Oktober 20, 2022
  • Lesedauer:4 Min. Lesezeit

Eine repräsentative Studie des Bildungs- und Gesundheitsunternehmens SRH unter 1.000 Abiturientinnen und Abiturienten hat analysiert, mit welchem Lebensgefühl und mit welchen Zukunftsplänen sie aus den vergangenen Corona-Schuljahren kommen und welche Sorgen sie umtreiben. Das Ergebnis: die Jugendlichen wollen nicht nur „Generation Krise“ sein, es gibt auch Zuversicht und Zielstrebigkeit. Und an die künftige Hochschule haben die Neu-Studierenden klare Erwartungen.

Für viele Abiturienten des Jahrgangs 2022 startet in diesen Tagen das erste Semester an einer Hochschule – und das mit einem doch eher optimistischen Blick in ihre berufliche Zukunft. Das ergab eine repräsentative Studie im Auftrag des Bildungs- und Gesundheitsunternehmens SRH. Demnach haben 73 Prozent der Befragten positive Erwartungen hinsichtlich ihrer Zukunft, und knapp 64 Prozent schätzen ihre Berufsaussichten gut oder sehr gut ein – trotz Krieg, Klimakrise und Corona. Im Fokus der Befragung standen die Ängste und Zukunftsaussichten junger Menschen, die in einer schwierigen Zeit auf der Schwelle zum Berufsleben stehen.

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