Mehr über den Artikel erfahren Nutzung von KI nimmt Fahrt auf
Bild (c) ZDF/ARD
ARD/ZDF Medienstudie 2026 / Nutzung des Bildes für redaktionelle Berichterstattung inkl. Social Media / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7840 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Nutzung von KI nimmt Fahrt auf

  • Beitrag zuletzt geändert am:September 29, 2026
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

KI-Tools sind im Alltag der Deutschen angekommen, jedoch nicht in allen Altersgruppen gleichermaßen. Mehr als die Hälfte der Deutschen nutzt die öffentlich-rechtlichen Streaming-Angebote. YouTube und Spotify sind nach wie vor die wichtigsten Plattformen beim Streaming von Video und Audio. Das sind zentrale Ergebnisse der neuesten „ARD/ZDF-Medienstudie 2026“.

Die Nutzung von KI-Tools wächst dynamisch, inzwischen verwenden sie 59 Prozent zumindest gelegentlich, wobei ein starkes Altersgefälle auffällt: Von den 14- bis 29-Jährigen (92 Prozent) bis zu den ab 70-Jährigen (15 Prozent). Mehr als die Hälfte (54 Prozent) begegnen den Ergebnissen der KI-Tools jedoch mit Skepsis: Sie werden vor allem als Werkzeuge angesehen, deren Ergebnis im Zweifel überprüft werden muss. 43 Prozent der Nutzenden von KI-Tools halten die Quellenangaben beim Umgang mit KI für transparent.

Gleichzeitig hält eine Mehrheit (81 Prozent) die Quellenangaben für (sehr) wichtig. Mit Blick auf die Streamingangebote zeigt der vielfältige und schnelllebige Plattformmarkt inzwischen weniger ein stetiges Wachstum als vielmehr eine Phase der Stabilisierung und Ausdifferenzierung: Bei den Video-Streaming-Plattformen bestätigt YouTube seine Führungsposition und erreicht 71 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren. Die öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerke von ARD und ZDF erreichen in diesem Jahr 56 beziehungsweise 51 Prozent der Bevölkerung. Fast identische Gesamtreichweiten erreichen Netflix und Amazon Prime Video.

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Bild: (c) SWR/Patricia Neligan.
ARD/ZDF-Medienstudie: Öffentlich-rechtliche Streaming-Angebote mit Reichweite vor privaten Streamingdiensten / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/29876 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Nutzung von Podcasts steigt spürbar

  • Beitrag zuletzt geändert am:September 30, 2025
  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Die neue „ARD/ZDF-Medienstudie“ zeigt, dass die On-Demand-Medien dazugewinnen, während lineares Fernsehen und Radio weniger intensiv genutzt werden. Dennoch liegen die linearen Medien weiter klar vor den Abruf-Angeboten – außer in den jungen Generationen.

Weitere Befunde der Medienstudie 2025: 63 Prozent der deutschen Bevölkerung nutzen Social Media regelmäßig, das Wachstum verlangsamt sich aber. Instagram bleibt mit einer Wochenreichweite von 40 Prozent führend, verliert indes erstmals bei Jüngeren; Facebook folgt mit 31 Prozent, TikTok wächst auf 20 Prozent.

Bei den Video-Streaming-Plattformen bestätigt YouTube im Jahr 2025 seine Führungsposition und erreicht 72 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren. Die öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerke von ARD, ZDF, Arte und 3sat kommen auf über 60 Prozent, dicht gefolgt von Netflix und Amazon Prime Video. Auch interessant: Mittlerweile nutzen 85 Prozent der Menschen in Deutschland mehr als eine Streaming-Plattform – im Durchschnitt 2,5 (Angebote) pro Person. Die 14-29-Jährigen bleiben mit 48 Prozent regelmäßiger Nutzung die stärkste Nutzergruppe bei den Podcasts.

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Lineare Mediennutzung Jüngerer geht weiter zurück

  • Beitrag zuletzt geändert am:Oktober 1, 2024
  • Lesedauer:4 Min. Lesedauer

Die aktuelle „ARD/ZDF-Medienstudie“ zeigt: Lineare Angebote werden etwas weniger genutzt als im vergangenen Jahr, die Nutzung non-linearer Angebote bleibt in etwa konstant.

Demnach nutzt die Bevölkerung ab 14 Jahren pro Kopf in Deutschland 384 Minuten Medien pro Tag, das sind knapp sechseinhalb Stunden. Gegenüber dem Vorjahr sind das 28 Minuten weniger, was an einem Rückgang der linearen Mediennutzung liegt. Dabei geht die Radio-Hördauer etwas stärker zurück als die Sehdauer beim Fernsehen. Da die Nutzungsdauer non-linearer Angebote kaum wächst, sinkt der Medienkonsum insgesamt.

Betrachtet man die Anteile von linearer und non-linearer Nutzung, zeigen sich starke Unterschiede nach dem Alter. Insgesamt überwiegt die lineare Nutzung sowohl bei Video (58 Prozent) als auch bei Audio (71 Prozent) nach wie vor die non-lineare. Bei den 14- bis 29-Jährigen überwiegt die zeitsouveräne Nutzung mit 88 Prozent bei Video und 68 Prozent bei Audio aber inzwischen deutlich. Auch bei den 30- bis 49-Jährigen entfallen 65 Prozent der Sehdauer auf non-lineare Angebote, während das Verhältnis bei der Hördauer noch umgekehrt ist (65 Prozent linear vs. 35 Prozent non-linear).

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