Immer mehr Studentinnen begeistern sich für Technik

ZEIT ONLINE veröffentlicht die zweite "SIT-Studie", in der in Zusammenarbeit mit dem Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung Hannover (IJK) Daten von studieninteressierten Userinnen und Usern zwischen 2014 und 2021 ausgewertet wurden.

Die Stichprobe von 32.000 Fällen basiert auf den ausgefüllten Profilen des Studium-Interessentests (SIT). Er unterstützt angehende Studierende anhand von 72 Fragen bei der Studienwahl und erstellt daraus ein persönliches Interessenprofil. "Seit Start des SIT haben bereits über eine Millionen Personen am Test bei uns und unserem Partner, dem Hochschulkompass, teilgenommen", so Mathilde Cabenda, Leiterin des Produktmanagements und Marketings für Studien- und Berufsorientierung bei ZEIT ONLINE.

Immer mehr Studentinnen begeistern sich für Technik

(c) ZEIT Verlag/ SIT-Studie

Das Herzstück der Studie ist die Einordnung der Studieninteressierten in 12 Interessenstypen. Durch die Typologie können klare Aussagen darüber gemacht werden, wie sich die Interessen der Studierenden über die Jahre verändert haben.

Die Ergebnisse zeigen, dass das Interesse an künstlerisch-kreativen Tätigkeiten besonders im Jahr 2020 einen starken Rückgang erfahren hat. Neben diesem vermutlich durch die Corona-Situation entstandenen Effekt ist auch ein Geschlechter-Effekt zu erkennen: Bei Frauen ist im Zeitverlauf ein ansteigendes Interesse an Technik zu beobachten. "Wir fanden es besonders spannend, dass zwischen 2019 und 2021 ein gesteigertes Interesse von Frauen an technischen Tätigkeiten zu beobachten ist", so Prof. Helmut Scherer, Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Die Typen "Technikerinnen" und "Tüflerinnen" nehmen im Zeitverlauf bei Frauen zu.

Die Studieninteressierten, die untersucht wurden, gehören zur Gruppe der Generation Z. Daher bildet die Studie auch Fakten zur GenZ und deren Informationsverhalten bei der Studienorientierung ab. Die Studie enthält zudem Handlungsempfehlungen für Hochschulen für Maßnahmen der Angebotsgestaltung und der Ansprache der verschiedenen Typen.

Die Studie können Sie hier anfordern.

Pressekontakt: