Was als Initiative der Lavera Thomas Haase Stiftung und „Das macht Schule“ begann, ist zum erfolgreichen Selbstläufer geworden: Das „E-Waste Race“ in der Region Hannover hat erneut mit 15.543 gesammelten Teilen beeindruckende Maßstäbe gesetzt.
In Summe über 110.000 Elektroteile, mehr als 56 Tonnen Elektroschrott, 76 Schulen und über 1.850 engagierte Schülerinnen und Schüler – das sind Superlative einer Initiative, die beweist: Wenn alle mitmachen, kann man gemeinsam Großes bewegen.
Das „E-Waste Race“ 2026 in Zahlen

Beim diesjährigen „E-Waste Race“ in Hannover unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Belit Onay haben neun Schulen mit 248 Schülerinnen und Schülern insgesamt 15.543 Elektroteile gesammelt – ein fantastisches Ergebnis, auf das alle Beteiligten stolz sein können. Denn beim „E-Waste Race“ zählt nicht nur die Menge an gesammeltem Elektroschrott. Punkte gibt es auch für kreative Aktionen rund um das Thema – denn die Schülerinnen und Schüler werden zu echten Botschafterinnen und Botschaftern für Kreislaufwirtschaft. Den begehrten Titel als Gesamtsieger, mit den meisten gesammelten Teilen (7550) und Punkten (3505), sicherte sich die Freie Waldorfschule Hannover-Bothfeld.
Mehr als Recycling: Schule macht Spaß und Sinn
Das „E-Waste Race“ ist aber weit mehr als eine Sammelaktion. Es ist ein lebendiges Bildungsprojekt, das Schülerinnen und Schüler zu Gestaltern macht. Wer gemeinsam Elektroteile sammelt, sich im und mit dem Team motiviert, kreative Aktionen organisiert und Medienberichte erzielt, lernt Teamwork, Kreativität und gesellschaftliche Verantwortung – und das auf eine Art, die bleibt. Vier Wochen lang tragen die Schulen nicht nur Elektroschrott zusammen und erhalten Unterrichtsstunden, sondern entwickeln echte Projekte: Sie entwerfen Plakate, veranstalten oder besuchen Repair-Cafés, drehen eigene Videos und bringen das Thema in die lokale Öffentlichkeit. Das Punktesystem des „E-Waste Race“ würdigt genau dieses Engagement.
Wie funktioniert das E-Waste Race?
Schulen melden sich unter e-waste-race.de an und sammeln vier Wochen lang ausgediente Elektrokleingeräte (bis 50cm) – von Handys und Laptops über Toaster und Föns bis hin zu Kabeln. Über ein digitales Punktesystem werden nicht nur gesammelte Geräte erfasst, sondern auch kreative Begleitaktionen bewertet. Am Ende gewinnt die Schule, die die meisten Punkte erzielt hat – eine faire Mischung aus Sammelleistung und kreativem Umweltengagement. Im freundschaftlichen Wettstreit standen diesmal: Dietrich-Bonhoeffer-Realschule, IGS Badenstedt, Wilhelm Raabe Schule Hannover, Freie Waldorfschule Hannover- Bothfeld, IGS Büssingweg, Helene-Lange Schule Hannover, IGS Südstadt, KGS Ronnenberg, Grundschule Am Jacobiwäldchen.
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Der Erfolg macht Schule – im wahrsten Sinne des Wortes. Das nächste „E-Waste Race“ – dann für die Region Hannover und Schaumburg-Lippe unter der Schirmherrschaft von Fürst Alexander zu Schaumburg Lippe – ist bereits in Planung und wird vom 24.08. bis 23.09.2026 stattfinden.

Die Mission von „Das macht Schule“ ist nach eigenen Angaben, Lehrkräften die Umsetzung praxisnaher Projekte zu erleichtern, die Selbstwirksamkeit, Lebenskompetenzen und Nachhaltigkeitsbewusstsein fördern. Die außerschulischen Projekte sollen dazu beitragen, Lücken im Bildungssystem zu schließen und nachhaltiges Handeln sowie soziales Engagement zu fördern. Zusätzlich vermittelt die Initiative gebrauchte Hardware aus Unternehmen kostenlos an Schulen. „Das macht Schule“ ist seit 2007 online, deutschlandweit, gemeinnützig, gründergeführt, wird durch Stiftungen und Spenden finanziert und ist Mitglied im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) sowie im Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.).
Die Lavera Thomas Haase Stiftung wurde im Jahr 2020 von Thomas Haase, Gründer des Naturkosmetikherstellers Laverana und Erfinder der Naturkosmetikmarke lavera gegründet. Sie dient sowohl gemeinnützigen Zwecken unserer Gesellschaft als auch sozialen Projekten. Übergeordnetes Ziel der Stiftung ist es, das Unternehmen und die Marke zu erhalten und nachhaltig zu entwickeln, um Arbeitsplätze zu sichern. Die Stiftung finanziert sich aus ausgeschütteten Gewinnen des Unternehmens. Ein Schwerpunkt der Stiftung ist die Förderung von Weiterbildungsprojekten einschließlich Umweltbildung in Kooperation mit gemeinnützigen Organisationen.