„Millienials“ blicken positiv in die Zukunft

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die so genannten „Millenials“ gar nicht so pessimistisch sind, wie vielfach angenommen wird.

78 Prozent der Unter-35-Jährigen sind demnach zuversichtlich, dass sie in Zukunft ein sicheres Zuhause haben werden – genauso viele wie in den anderen Altersgruppen auch. Dass sie auf Dauer genug Geld haben werden, glauben sogar 73 Prozent – mehr als in der Gesamtbevölkerung (64 Prozent).

Die Renten sind nicht mehr sicher, die Mieten werden immer teurer, die Jobs immer stressiger – die jungen Leute haben es, wie man immer häufiger hört, nicht leicht.

Doch weder die jungen Deutschen selbst noch ältere Kohorten teilen scheinbar diesen Pessimismus. Das zeigen zumindest die Ergebnisse einer aktuellen YouGov-Umfrage. Demnach sind 78 Prozent der Unter-35-Jährigen zuversichtlich, dass sie in Zukunft ein „sicheres Zuhause“ haben werden – genauso viele wie bei den anderen Altersgruppen. Dass sie auf Dauer genug Geld haben werden, glauben von den sogenannten „Millienials“ mit 73 Prozent deutlich mehr als in der Gesamtbevölkerung (64 Prozent).

Auch was den Lebensstandard im Alter angeht, sind die jungen Deutschen optimistischer als der Rest: 46 Prozent sind zuversichtlich, im Alter einen hohen Lebensstandard zu haben, in der Gesamtbevölkerung liegt der Anteil bei lediglich 40 Prozent.

Optimistisch oder naiv?

Fragt sich nur – zeigt die Studie, dass die „Millenials“ optimistisch sind – oder sind sie einfach nur naiv?

Doch wie die Studie zeigt, teilen den Optimismus – mit Abstrichen – auch die deutschen Eltern und Großeltern, wenn man sie nach den Zukunftsaussichten ihrer Kinder und Enkelkinder fragt. 61 Prozent von ihnen glauben, dass diese eine sichere und erfüllende Arbeit finden werden, 56 Prozent sind zuversichtlich, dass ihre (Enkel)kinder später einmal finanziell abgesichert sein werden.

Insgesamt glauben Eltern und Großeltern in etwa gleich häufig, dass es ihre Kinder bzw. Enkelkinder besser (27 Prozent) bzw. schlechter (23 Prozent) haben werden als sie selbst. 39 Prozent glauben, dass es ihnen genauso gut bzw. schlecht gehen wird.

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1267 Personen im Zeitraum vom 8. bis 11. März 2016 repräsentativ befragt.

www.yougov.de

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