Neuer frecher Sender für Bremen

„Mutig, authentisch, professionell, crossmedial und bremisch“ – so versteht sich der neue Radiosender Bremen NEXT

Am 17. August hat Radio Bremen mit Bremen NEXT ein neues crossmediales Angebot für junge Menschen aus Bremen, Bremerhaven und Umgebung gestartet. Der Sender kommt mit einem frischen Konzept daher, wirkt sehr modern und außergewöhnlich.

Ein Sender, der „manchmal weh tut“

„Eins kann man Bremen Next nicht vorwerfen: brav zu sein. Es kracht, es rüpelt, es flimmert. Und wenn nicht gerade – wie meistens – ‚fette Bassmusik‘, Urban, Black, Hip Hop oder Electro läuft, moderieren Hosts wie Stunnah, June oder Joka frei Schnauze“ – urteilt der Fachdienst kress.de über den neuen Sender, der „manchmal wehtut“.

Laut RB ist das Angebot „mit seinen Audios und Videos dort, wo sich junge Bremerinnen und Bremer im Alter zwischen 15 und 25 Jahren aufhalten“ – im Netz, in den sozialen Medien, im Radio und auf der Straße.

„Vom Party machen in der Stadt bis zum politischen Weltgeschehen – bei Bremen NEXT gehen Spaß und Sinnsuche Hand in Hand“, sagt Felicia Reinstädt, Redaktionsleiterin Bremen NEXT: „Ziel ist es, die User zu unterhalten, zu informieren und für sie verlässliche Orientierungsangebote zu schaffen und das alles auf Augenhöhe.“

(C) Bremen Next

(C) Bremen Next

Crossmediale Ausrichtung steht im Vordergrund

„Mit der crossmedialen Ausrichtung von Bremen NEXT geht Radio Bremen als öffentlich-rechtliche Anstalt konsequent auf die junge Zielgruppe und deren veränderte Mediennutzungsgewohnheiten zu. Dies ist kein junges Radio und kein Jugendkanal – dies sind Inhalte für junge Menschen, die im Zweifelsfall aus dem Handy kommen“, sagt Radio Bremen-Intendant Jan Metzger, der gemeinsam mit Programmdirektor Jan Weyrauch das Projekt angestoßen hat.

„Das Team von Bremen NEXT entwickelt alle Inhalte so, dass sie in sozialen Medien funktionieren, aber auch im Radio, wo die visuelle Komponente zwangsweise wegfallen muss. Dafür sind ganz neue redaktionelle und technische Denk- und Arbeitsweisen nötig. Da kann Bremen NEXT Vorreiter für unsere anderen Programme werden“, ergänzt Jan Weyrauch.

Konsequent regional ausgerichtet

Bremen NEXT ist dabei konsequent regional ausgerichtet: „Die Redaktion zeigt die besten Ecken, aber auch die größten Probleme der Region“, so Helge Haas, Leiter des Bereichs Junge Angebote bei Radio Bremen. „Sie ist mit Kamera, Mikrophon und Smartphone immer mitten im Geschehen und im Gespräch mit der Zielgruppe. Das fällt dem NEXT-Team leicht, denn sie sind in Bremen und Bremerhaven zu Hause. NEXT wurde von jungen Kreativen aus der Region entwickelt und wird jetzt von ihnen gelebt.“

Vor allem soziale Netzwerke wie Facebook, Youtube, Instagram und Snapchat sollen im Austausch mit der Community eine entscheidende Rolle spielen. Auch über neue Eventkonzepte will Bremen NEXT sich im Leben der Zielgruppe verankern. Das Radio liefert dabei den passenden Soundtrack dazu: Über den Sender laufen die neusten Hip-Hop- und Elektro-Tracks – präsentiert von Moderatoren, die selbst Teil der Zielgruppe sind.

Programm auch für Migrantinnen und Migranten

Gut ein Drittel der 14- bis 25-Jährigen im Bundesland Bremen haben Migrationshintergrund. Dies soll sich auch in der Zusammensetzung der Bremen NEXT-Redaktion widerspiegeln. Bremen NEXT soll demnach „auch ein Programm für Migrantinnen und Migranten sein, interkulturelle Themen sind Teil der jungen bremischen Lebenswelt und Teil von Bremen NEXT“, so die Macher.

Bereits im Mai 2016 hat der Rundfunkrat von Radio Bremen in einem Drei-Stufen-Test unter Berücksichtigung der eingegangenen Stellungnahmen und eines unabhängigen Gutachtens festgestellt, dass das im Telemedienkonzept „Bremen NEXT“ beschriebene Angebot den Vorgaben des § 11f Abs. 4 Rundfunkstaatsvertrag entspricht und vom öffentlich-rechtlichen Auftrag umfasst wird.

www.bremennext.de