Thorsten Rector

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  • Jugend im Standby: Studie über Jugendliche ohne Ausbildung

    Das Rheingold Institut hat untersucht, was junge Leute am Einstieg in das Berufsleben hindert: mit Tiefeninterviews sowie Workshops mit 38 Personen im Alter von 16 bis 27.

    Viele junge Menschen ohne Ausbildung verharren im Standby-Modus. Sie finden keine Wege in Ausbildung, Qualifikation oder Arbeit. Das betraf zuletzt 630.000 Personen, wie eine Studie der Bertelsmann Stiftung über die Gruppe der so genannten NEETs (für not in employment, education or training) aufzeigte. Seit einiger Zeit – verstärkt durch die Corona-Pandemie – stellen Betriebe oder Institutionen der öffentlichen Hand fest: Viele Jugendliche sind unerreichbar. Sie ziehen sich zurück und nehmen keine Unterstützung wahr.

    Wie lassen sie sich wieder aus dem Standby-Modus bringen? Die vorliegende Studie von rheingold bietet ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis über die Zielgruppe. Sie soll Bildungsorganisationen, politischen Entscheiderinnen und Entscheidern, Unternehmen und öffentlichen Institutionen dabei helfen, effektive Lösungen zu gestalten, um junge Menschen für berufliche Bildung zu erreichen.

  • (c) Bildrechte:S-Communication Fotograf:Geld und Haushalt - Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe

    Sparkassen bringen digitales Lernspiel an die Schulen

    Das neue digitale Lernspiel "mission: decision" des Sparkassen-SchulService will einen einfachen, kostenlosen und werbefreien Einstieg in die Themen Finanzbildung und Verhaltensökonomie in der Sekundarstufe I bieten. Der Sparkassen-SchulService mit Sitz im Deutschen Sparkassen- und Giroverband unterstützt seit 1975 Schulen und Lehrkräfte mit Materialien für die schulische Finanzbildung.

    Lehrerinnen und Lehrer finden das Spiel ohne Zugangsbeschränkung auf der Website des SchulService, um es mit ihrer Klasse online zu spielen. Auf der didacta, Deutschlands größter Bildungsmesse vom 20. bis 24. Februar 2024 in Köln, können Lehrkräfte das Spiel am Stand des Sparkassen-SchulService in Halle 7 selber ausprobieren.

  • Mehr jugendliche Kiffer durch legales Cannabis?

    Forsa-Umfrage: Eltern besorgt um Gesundheit Minderjähriger – Hirnforscher empfehlen Konsum frühestens ab 25 Jahren

    Die Bundesregierung hält an der geplanten Legalisierung von Cannabis für Erwachsene ab 18 Jahren fest. Ein entsprechendes Gesetz soll Mitte Februar verabschiedet werden. Viele Eltern befürchten nun, dass auch Minderjährige vermehrt zum Konsum von Cannabis verleitet werden, sobald die Droge für Erwachsene von der Liste der verbotenen Substanzen gestrichen ist.

    Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH meinen fast zwei Drittel (63 Prozent) der befragten Eltern mit Kindern unter 18 Jahren, dass die Hemmschwelle für den Cannabis-Konsum bei Minderjährigen sinkt, wenn das Kiffen für Erwachsene legal wird. Die Eltern befürchten vor allem gesundheitliche Folgen.