5 Jahre „jule: Initiative junge Leser“

Durch das veränderte Medienverhalten der Schüler sind die Zeitungsverlage schon seit geraumer Zeit gezwungen, etwas zu tun und ihre Schulprojekte auszubauen. 

Beim Herbstworkshop 2015 der „jule : Initiative junge Leser“ GmbH am 19./20. November in Hannover kamen mehr als 70 Teilnehmer aus den verschiedensten Abteilungen der Zeitungsverlage zusammen.

Die Gäste nutzten jede Gelegenheit, Fragen zu stellen, zu diskutieren und sich intensiv über die neuesten Produkte, Entwicklungen und Projekte in der Zielgruppe junge Leser mit den Kollegen auszutauschen.

Zum fünfjährigen Jubiläum begrüßte „jule“ auch Schüler eines Hemminger Gymnasiums im Alter zwischen 12 und 18 Jahren, die in einem Gespräch mit der Medienagentur Elements of Art über ihren Umgang und die Nutzung der neuen Medien berichteten. Die Antworten der Schüler zeigten einmal mehr wie wichtig der direkte Kontakt zu den Zielgruppen ist.

Durch das veränderte Medienverhalten der Schüler sind die Zeitungsverlage schon seit geraumer Zeit gezwungen, etwas zu tun und ihre Schulprojekte auszubauen. Bei den Schulprojekten von der Grundschule bis zur Oberstufe spielen multimediale Komponenten und die Nutzung der Medienkanäle mittlerweile eine zentrale Rolle.

Dass die gedruckte Zeitung bei jüngeren Zielgruppen weiterhin erfolgreich sein kann, zeigen der „Kölner Stadt-Anzeiger“ und die Verlagsgruppe Rhein-Main als Partner bei der Kinder-Abozeitung „Duda“. Die wöchentlich erscheinende Kinder-Abozeitung hat bereits in den ersten Wochen mehr Abos verkauft als geplant, so die beiden Verlagspartner. Weitere Kinder-Abo-Zeitungen bzw. ein Kinderclub mit Magazin stehen laut „jule“ bei den jule-Mitgliedsverlagen in den Startlöchern.

Wie die Zeitungsverlage durch Erweiterung ihrer Geschäftsfelder bzw. durch eine intensivere Zusammenarbeit mit Wirtschaftspartnern zusätzlichen Umsatz generieren können zeigten die „Kleine Kinderzeitung“ aus Österreich mit ihren Aktivitäten im Bereich Corporate Publishing und die Verlagsgruppe Rhein-Main mit ihrer Bildungsoffensive und einem Bildungsforum.

Neue Produkte mit und für die jungen Zielgruppen zu entwickeln sind auch die Ziele der „Nordwest-Zeitung“ sowie der „Hildesheimer Allgemeinen Zeitung“, die von Studenten Szenarien für eine Lokalzeitung 2030 entwickeln lassen.

Auch die Eltern und junge Familien bleiben im Fokus der Zeitungsverlage. Bei der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ stand fünf Wochen lang das Thema „Familie“ im Mittelpunkt, das auf allen Kanälen gespielt und vom Abomarketing sehr erfolgreich begleitet wurde. Das „Grafschafter Elternmagazin“ erreicht auch dank seiner Verbreitung über Ärztepraxen seine Zielgruppe und hat sich nach Verlagsangaben fest auf dem Markt etabliert.

Die „jule : Initiative junge Leser GmbH“ versteht sich als Wissensdatenbank und Netzwerk der Zeitungen fürs Zukunftsthema junge Leser. Die Gesellschaft wurde 2010 von Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e. V. (BDZV) und TBM Marketing GmbH gegründet. In den rund 60 Mitgliedsverlagen erscheint derzeit rund die Hälfte der Auflage der lokalen und regionalen Zeitungen in Deutschland. „jule“ bietet außerdem Agenturleistungen, Online-Anwendungen, Inhouse-Workshops und redaktionelle Inhalte rund um die Zielgruppe junge Leser.

Mehr Informationen finden Sie unter www.tbm-marketing.de/jule.

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