"Zukunftssäulen" unterstützen Schulen bei der Berufsorientierung

  1. "Zukunftssäulen" unterstützen Schulen bei der Berufsorientierung

Bereits an rund 250 Schulen unterstützen die "Zukunftssäulen" die Berufs- und Studienorientierung der Abgangsklassen. Was als kleines Projekt in Hamburg gestartet ist, erfreut sich insbesondere in den letzten Monaten immer größerer Beliebtheit. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Viele Jobmessen sind abgesagt, der Austausch zwischen Schulen und Betrieben liegt auf Eis. Jetzt sind innovative Konzepte gefragt.

"Die Säulen stehen dort, wo sich die Abgangsschülerinnen und Abgangsschüler hauptsächlich aufhalten – direkt in der Schule", erklärt André Mücke, Initiator der Zukunftssäulen und Geschäftsführer der Schulmarketing-Agentur DSA youngstar. "Wir haben die Berufsorientierungssäulen gemeinsam mit vielen Lehrern und Schulleitern entwickelt, um sie perfekt auf die Bedürfnisse in den Schulen abzustimmen. Nun stellen wir die Partnerschaften zwischen Unternehmen und Schulen her."

Als Partnerunternehmen kommen Unternehmen und Institutionen in Frage, die ein eigenes Angebot an Ausbildungs- oder Studienplätzen haben und auf der Suche nach engagierten Nachwuchskräften sind. Die Partnerunternehmen präsentieren ihre offenen Stellen über analoge Werbeformen wie Postkarten, Flyer, Folder und Plakate oder nutzen den digitalen Screen, um kurze Videoclips zu senden.

Der Mix aus analog und digital ist entscheidend

"Wir haben bei unseren Tests in Schulen herausgefunden, dass der Mix aus analogen und digitalen Werbeformen für das Umfeld Schule ideal ist", erklärt Mücke das Konzept. "Der Bildschirm mit Bewegtbild sorgt für kurzweilige Abwechslung und vor allem für die notwendige Aufmerksamkeit bei den Schülerinnen und Schülern. Ist das Interesse erst einmal geweckt, werden die entsprechenden Postkarten oder Flyer direkt mit nach Hause genommen. Denn die Entscheidung für einen Beruf und für ein Unternehmen ist kein Impulskauf. Dies wird häufig zu Hause mit den Eltern besprochen."

Über 1.000 Mal pro Monat flimmert jeder Spot an jeder Schule über den Bildschirm. Genügend Zeit also für die junge Zielgruppe, um sich mit den verschiedenen Berufsbildern und Jobangeboten auseinanderzusetzen.

Und offensichtlich funktioniert das Konzept besonders gut in Corona-Zeiten. "Wir merken einen deutlichen Anstieg an Anfragen und Buchungen", berichtet André Mücke. "Viele Unternehmen können auf ihre klassischen Recruitingmaßnahmen wie Jobmessen, Unternehmensbesuche oder Tage der offenen Tür auf Grund der Corona-Einschränkungen nicht mehr zurückgreifen. Genau hier bieten wir eine spannende und direkte Alternative, um dennoch den Azubibedarf mit engagierten Schülern decken zu können."

Nach Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Frankfurt wird das Zukunftssäulen-Netz nach den Sommerferien auch in Köln, München und Nürnberg zur Verfügung stehen. Mehr Informationen gibt es bei der DSA youngstar unter www.zukunftssaeule.de.

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