• Deutschlands Jugend im Dauerkrisen-Modus

    Deutschlands Jugend im Dauerkrisen-Modus

    Wegen der Kriegsgefahr bröckelt die optimistische Grundstimmung – Ergebnisse der jüngsten Trendstudie "Jugend in Deutschland – Sommer 2022"

    Klima, Krieg, Corona – die Überlagerung von Krisen strapaziert die psychische Gesundheit von immer mehr Angehörigen der jungen Generation. Das zeigt die aktuelle Trendstudie "Jugend in Deutschland". Sie beruht auf einer repräsentativen Befragung von 14- bis 29-Jährigen, die von den Jugendforschern Simon Schnetzer und Klaus Hurrelmann geleitet wird. Wegen der weiter spürbaren Einschränkungen durch die Pandemie beklagen die Befragten den Kontrollverlust bei ihrer Alltagsgestaltung, ihren persönlichen Beziehungen und ihrer Bildungs- sowie Berufslaufbahn. Ihre größten Zukunftssorgen sind die Auswirkungen des Klimawandels und seit Ende Februar 2022 zusätzlich die Konsequenzen des Angriffskrieges von Russland gegen die Ukraine.

  • Neues Tool für die Azubi-Rekrutierung gestartet

    Auch in diesem Jahr ist die Besetzung von Ausbildungsplätzen weiterhin schwierig. Ein Grund hierfür liegt in der Corona-Pandemie, welche im Jahr 2020/2021 den Arbeits- und Ausbildungsmarkt stark beeinflusste. Um Ausbildungsplätze zu besetzen, versuchen Betriebe, für potenzielle Bewerbende attraktiver zu werden und mehr Jugendliche zu erreichen.

    Viele Unternehmen wünschen sich einen direkten Draht zu den Berufsorientierungs-Teams in den weiterführenden Schulen. Denn sie wissen: Die Berufsberatungslehrer haben eine wichtige Multiplikatorenfunktion, wenn es um Tipps für die Ausbildung und die berufliche Zukunft ihrer Schülerinnen und Schüler geht. Die Hamburger Schulmarketing-Agentur "DSA youngstar" hat ein brandneues Projekt gestartet, wie den Unternehmen ein direkter Kontakt zu den Berufsorientierungs-Teams gelingt: Berufsorientierungs-Boxen!

  • Angst vor Altersarmut, kein Geld für Familiengründung?

    Angst vor Altersarmut, kein Geld für Familiengründung?

    Die "MetallRente Studie" ist die nach eigenen Angaben größte repräsentative Langzeituntersuchung junger Menschen in Deutschland zum Themenkomplex Finanzen und Vorsorge. Im Abstand von drei Jahren werden jeweils rund 2.500 junge Erwachsene im Alter zwischen 17 und 27 Jahren zu ihren Vorstellungen für die persönliche Zukunft, ihrem Sparverhalten, ihren finanziellen Kenntnissen sowie zu ihren Einstellungen und persönlichen Strategien zur Altersvorsorge befragt. Auftraggeber sind die Tarifvertragsparteien Gesamtmetall und IG Metall.

    Wie die aktuelle Studie zeigt, ist den meisten Jugendlichen (90 Prozent) klar, dass sie zusätzlich vorsorgen müssen, um sich vor Armut im Alter zu schützen. Im Vergleich zu diesem hohen Bewusstsein ist die Zahl derer, die aktiv vorsorgen, aber relativ gering. Und das gilt besonders bei den Mädchen und jungen Frauen.

    Positiv: So viele junge Altersvorsorgesparer wie nie zuvor legen Geld in Aktien und Fonds an. Im Vergleich zu 2016 hat sich ihr Anteil mehr als verdreifacht – von 16 auf 50 Prozent. Knapp neun von zehn (87 Prozent) finden, Altersvorsorge sollte fester Bestandteil eines Schulfachs "Wirtschaft und Finanzen" sein.

    Trotz Corona: Die Erwartungen junger Menschen an ihre persönliche Zukunft haben sich nur leicht verschlechtert. Aktuell glauben 88 Prozent der befragten 17- bis 27-Jährigen an eine "gute" oder "sehr gute" Zukunft. Pessimistischer ist der Blick der jungen Erwachsenen auf die Zukunft Deutschlands. Und auch das Thema Familiengründung wird pessimistischer gesehen – ein Viertel der jungen Erwachsenen sagt, sie wissen nicht, ob sie es sich finanziell leisten können, eine eigene Familie zu gründen!

  • Junge Menschen auf dem Land sind engagierter als in der Stadt

    Die neu erschienene Studie "Jugend im Ländlichen Raum Baden-Württembergs" behandelt die Perspektiven und Wünsche der Jugend auf dem Land. Die Ergebnisse aus der Jugendstudie bieten eine gute Grundlage, um jugendgemäße Lösungsansätze für ein attraktives Leben im Ländlichen Raum zu entwickeln.

    Die Studie beinhaltet Ergebnisse zweier umfangreicher Schülerumfragen im Jahr 2020 und 2021, wobei die Aussagen nach Stadt und Land unterschieden und verglichen werden. Erstellt wurde die Studie durch die Jugendstiftung Baden-Württemberg.

    Wie die Ergebnisse der Studie zeigen, wünschen sich Jugendliche in Stadt und Land übereinstimmend mehr Treffpunkte und Freizeitmöglichkeiten. Unterschiede zwischen Stadt und Land zeigen sich beim Engagement. Junge Menschen auf dem Land sind engagierter als in der Stadt.

  • Jugend & Reisen: Corona geht, Klima bleibt

    Klima, Gemeinschaft und Gutscheine für Schulklassen: Studie ermittelt Reisebedürfnisse von Jugendlichen und zeigt Lösungen auf

    Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Forschungsarbeit formuliert eindrücklich Werte und Wünsche junger Menschen zwischen 13 und 18 Jahren in Bezug aufs Reisen. Klar wird: Jugendliche sind reisefreudig, wollen Gemeinschaft und Erlebnisse; Corona geht, Klima bleibt; und – ein Klassiker hat Chancen auf ein Revival: Europa mit dem Zug entdecken.

  • Hochschulbildung digitaler, internationaler, aber zu langsam
    Bild: (c) FlamingoImages/iStockphoto.com

    Hochschulbildung digitaler, internationaler, aber zu langsam

    "Hochschul-Bildungs-Report" von Stifterverband und McKinsey: Gemischtes Fazit über zehn Jahre Hochschulbildung in Deutschland – Positive Entwicklungen bei Digitalisierung und Internationalisierung – Großteil der Ziele in sechs untersuchten Handlungsfeldern wurde jedoch verfehlt: Verstärkte und beschleunigte Bemühungen um mehr Absolventen und Frauen bei MINT-Fächern und geringerer Abhängigkeit des Bildungserfolgs von sozialer Herkunft nötig

    In den vergangenen zehn Jahren ist das Bildungssystem in Deutschland digitaler, attraktiver für ausländische Studierende und sozial durchlässiger geworden. Doch über den Bildungserfolg entscheidet nach wie vor die soziale Herkunft. Alarmierend ist außerdem die rückläufige Zahl der Absolventen in den MINT-Studienfächern. Dieses gemischte Fazit ziehen Stifterverband und die Unternehmensberatung McKinsey & Company in der Abschlussausgabe ihres "Hochschul-Bildungs-Reports" mit dem Titel "Hochschulbildung in der Transformation".

  • Familien als Kunden gewinnen

    Viele Unternehmen suchen Wege, um Familien als Kunden zu gewinnen und zu halten. Doch wie entscheiden Familien eigentlich? Wer nimmt Einfluss? Wen soll man ansprechen? Kurzum: Wie können Unternehmen mit der Zielgruppe Familie mehr Umsatz und Wachstum erzeugen? Antworten darauf will das Buch "Familien als Kunden gewinnen" von Dr. Frank Ternow geben.

    Familien sind heute eine hochattraktive und umkämpfte Zielgruppe. Sie geben Geld für Dinge aus, an die andere Kundengruppen nicht denken. Sie verhelfen Unternehmen zu Milliardenumsätzen und nutzen dabei digitale Möglichkeiten, die Stress und Wege ersparen. Aber sie sind auch besonders anspruchsvoll bei der Produktqualität und verlangen hohe Sicherheit etwa bei Daten und Bezahlung.

  • Neobanken spalten Jung und Alt

    Neobanken spalten Jung und Alt

  • Megatrend Nachhaltigkeit: "Millenials" kaufen Second Hand

    Das Nachhaltigkeitsbewusstsein von Konsumenten wächst stetig. Das hat auch auf die Modebranche einen immensen Einfluss. 69 Prozent der Verbraucher geben an, dass ihnen Umwelt- und Sozialverträglichkeit bei der Anschaffung von Bekleidung und Schuhen sehr oder ziemlich wichtig sind.

    Marken und Hersteller reagieren entsprechend auf die steigende Nachfrage. So verzeichnen Öko-Siegel in der Fashionindustrie und Angebote von gebrauchter Kleidung auch bei großen Händlern signifikante Zuwächse. Auch der Markt für gebrauchte Kleidung ("Second Hand") wächst. Überdurchschnittlich nachgefragt wird gebrauchte Kleidung von der Altersgruppe der so genannten "Millenials" (25 bis 39 Jahre). Und das ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein langfristiger Wandel, so die GfK in einer aktuellen Studie.

  • Gemüsebeete für Kids
    Bild: (c) EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG. Fotograf: Martin Kämper

    Gemüsebeete für Kids

    Die EDEKA Stiftung startet mit ihrem Erfolgsprojekt "Gemüsebeete für Kids" in die 15. Saison. Dank des bewährten kontaktlosen Konzepts können in den nächsten Wochen rund 2.800 Gemüsebeete in Kindergärten und Kitas bepflanzt werden. So lernen schon die Kleinsten mit allen Sinnen, wie viel Spaß das Gärtnern am eigenen Gemüsebeet und eine ausgewogene Ernährung machen.

    Mit ihrem Projekt "Gemüsebeete für Kids" führt die EDEKA Stiftung Vorschulkinder spielerisch an die Themen Ernährung und Lebensmittel heran. Trotz – oder vor allem wegen der Pandemie hat sie in den vergangenen Jahren an ihrem Engagement festgehalten.

    Über mittlerweile mehr als zehn Jahre hinweg hat sich die Initiative "Gemüsebeete für Kids" zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Seit dem Projektstart im Frühjahr 2008 werden rund 1,6 Mio. Vorschüler:innen in diesem Jahr eigene Radieschen, Karotten und Kohlrabi großgezogen haben.