Kleinere Unternehmen kämpfen mit Fachkräftemangel

  1. Kleinere Unternehmen kämpfen mit  Fachkräftemangel

Wie erreichen Unternehmen angehende Auzubildende, um sie über ihr Ausbildungsangebot zu informeieren und für ihren Betrieb zu begeistern?

Die Sommerferienzeit neigt sich dem Ende zu und für viele Schulabgängerinnen und Schulabgänger beginnt eine neue und aufregende Zeit in ihrer Ausbildung oder ihrem Studium. Trotzdem sind 157.269 Ausbildungsstellen noch unbesetzt.

Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass viele Unternehmen oder deren Ausbildungsangebote bei den zukünftigen Azubis nicht bekannt sind. Vor allem kleinere und weniger populäre Unternehmen kämpfen mit dieser Schwierigkeit. Um dem so entstehenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, müssen Unternehmen angehende Azubis erreichen, sie über ihr Ausbildungsangebot informieren und sie für ihren Betrieb begeistern.

Damit möglichst viele Schülerinnen und Schüler gesammelt erreicht werden können, bietet  sich  Azubi-Marketing an weiterführenden Schulen an. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass dies einen Mehrwert für die Schule und die Schüler/innen bieten sollte. Dies kann beispielsweise durch nützliche Werbemittel und Schulutensilien wie beispielsweise bedruckte Collageblöcke oder Formelsammlungen des Unternehmens erfolgen.

Beitrag zur Berufsorientierung

Im besten Falle wird das Unternehmen Bestandteil der  Berufsorientierungs-Maßnahmen in der Schule. Dies kann beispielsweise durch hilfreiche Bewerbungsratgeber  erfolgen, die das Unternehmen den Schulen zur Verfügung stellt. Die Schülerinnen und Schüler lernen dadurch die Ausbildungsmöglichkeiten in dem Unternehmen kennen und diese  bleiben den Schülerinnen und Schülern durch die „Bewerbungshilfe“ in sehr guter Erinnerung.

In vielen Schulen in Hamburg, Düsseldorf, Berlin und bald auch in Frankfurt stehen zudem sogenannte „Zukunftssäulen“ für die berufliche Orientierung an Schulen. Durch Plakate, Postkarten, Flyer und einen digitalen Screen versorgen sich Schülerinnen und Schüler regelmäßig mit Informationen zu aktuellen Ausbildungsangeboten.

Initiator der innovativen Zukunftssäulen ist die Hamburger Schulmarketing-Agentur DSA youngstar, die gemeinsam mit der Edgar Ambient Media Group die Zukunftssäulen an den weiterführenden Schulen aufbaut.

„Für Unternehmen wird es immer schwieriger, zukünftige Azubis anzusprechen und für sich zu begeistern“, so André Mücke, Geschäftsführer der DSA youngstar. „Durch unsere langjährige Erfahrung wissen wir, wie wir die Bedürfnisse der Unternehmen mit den Anforderungen der Schulen in perfekten Einklang bringen, um für alle Beteiligten das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Unsere Zukunftssäulen sorgen auf diese Weise für eine Unterstützung der wichtigen Berufsorientierung an den Schulen – und präsentieren gleichzeitig engagierte Ausbildungsbetriebe bei den Schülerinnen und Schülern.“

Die nächsten Zukunftssäulen sind übrigens für die Standorte Frankfurt und Köln geplant. Auch Stuttgart und München sollen im Jahr 2020 folgen.

 

Bildbeitrag: © Christian Schwer / Fotolia.com