Studien

  • Viele Azubis sind unzufrieden

    Der “Ausbildungsreport 2017” des DGB zeigt, dass die Qualität in Betrieben und Berufsschulen ausbaufähig ist

    Ein Drittel der Auszubildenden in Niedersachsen leistet demnach regelmäßig Überstunden. Knapp zehn Prozent davon erhalten weder einen Ausgleich durch Freizeit noch durch Bezahlung.

    Mehr als jeder zehnte Azubi (12,1 Prozent) beklagt, regelmäßig ausbildungsfremde Tätigkeiten ausübven zu müssen. Die Abstimmung zwischen Betrieben und Berufsschulen ist dabei scheinbar oft schlecht. Das sind zentrale Ergebnisse des Reports zur Qualität der dualen Ausbildung, den die Jugendorganisation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum sechsten Mal in Niedersachsen vorstellt.

  • Schule ist immer noch sehr analog

    Wie die aktuelle JIM-Studie zeigt, spielen digitale Medien im Schulalltag weiterhin keine große Rolle – das Lernen mit PC und Internet findet (immer noch) überwiegend zu Hause statt

    Im Rahmen der JIM-Studie 2017 (Jugend, Information, (Multi-) Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest, wurden Zwölf- bis 19-Jährige in Deutschland neben der generellen Mediennutzung auch zu ihrem Medienumgang im Hinblick auf Hausaufgaben, Lernen und Schule befragt.

  • Ausbildung und Beruf für Jugendliche das drittwichtigste Thema

    Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest hat die JIM-Studie 2017 veröffentlicht.

    Damit dokumentiert er zum zwanzigsten Mal das Medien- und Freizeitverhalten der Zwölf- bis Neunzehnjährigen in Deutschland und deckt damit in etwa eine ganze Generation ab. Schwerpunkte der Studie sind unter anderem Medienausstattung, Themeninteressen und Informationsverhalten sowie technische und Inhaltliche Aspekte der Internetnutzung. Die Ergebnisse beiziehen sich auf Erhebungen des Jahres 2017.

  • Snapchat-Nutzer sind am aktivsten

    Die JIM-Studie 2017 zeigt neue Daten zur Social Media-Nutzung von Jugendlichen

    94 Prozent der Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren in Deutschland tauschen sich regelmäßig über WhatsApp aus. Auf Platz zwei der mindestens mehrmals pro Woche genutzten Kommunikationsanwendungen steht Instagram (57 %), knapp dahinter liegt Snapchat mit 49 Prozent regelmäßigen Nutzern. Facebook (25 %) wird nur noch von einem Viertel der Jugendlichen regelmäßig genutzt.

    Dies sind erste Ergebnisse der JIM-Studie 2017 – die Gesamtergebnisse werden am 30. November 2017 veröffentlicht und hier berichtet.

  • Jüngere geben Weihnachten weniger aus

    Laut einer aktuellen Studie bleiben die Bundesbürger zu Weihnachten in Kauflaune. Im Schnitt wollen sie in diesem Jahr 266 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben – das entspricht dem Geschenkbudget des Vorjahres.

    Hochgerechnet summieren sich die geplanten Geschenkausgaben deutschlandweit damit in diesem Jahr auf knapp 18 Milliarden Euro. Bei den 18- bis 35-Jährigen droht allerdings ein Abwärtstrend: in dieser Zielgruppe sind 195 Euro geplant, das wären 11% weniger als Vorjahr

  • Ausbildungsmarkt wandelt sich zum Bewerbermarkt

    Eine Online-Unternehmensbefragung des Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zeigt, dass es für Unternehmen immer schwieriger wird, offene Ausbildungsplätze zu besetzen.

    Die Studie spiegelt die Ausbildungserfahrungen von 10.561 Unternehmen wider, die sich zwischen April und Mai 2017 an der Umfrage beteiligt haben. Nun hat auch das “Hamburger Abendblatt” aktuelle Zahlen aus der Region veröffentlicht, die die schlechte Situation auf dem Ausbildungsmarkt widerspiegeln.

  • Vorlesestudie 2017: Viele Eltern fangen zu spät mit dem Vorlesen an

    55 Prozent aller Eltern lesen ihren Kindern in den ersten zwölf Monaten nicht regelmäßig vor. In 28 Prozent der Familien ist das sogar innerhalb der ersten drei Jahre nicht der Fall.

    Das sind die zentralen Ergebnisse der Vorlesestudie 2017 von Stiftung Lesen, DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung, die erstmals repräsentative Daten zum Vorlesen im Alter von drei Monaten bis drei Jahren erhoben hat.

  • YouTube-Stars sind beliebter als Schauspieler und Sportler

    36 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben Lieblingsstar auf YouTube – Jungen sind die größeren YouTuber-Fans

    Sie testen Spielzeug, geben Schminktipps und Nachhilfe, machen Challenges mit Junk Food oder zeigen ihre neuesten Klamotten: Youtube-Stars wie Julien Bam, Bibis Beauty Palace, LeFloid oder Die Lochis kennen heute viele Kinder und Jugendliche. Und für mehr als ein Drittel von ihnen (36 Prozent) ist sogar der absolute Lieblingsstar ein YouTuber. Damit sind die sogenannten Social Influencer beliebter als Idole aus den klassischen Bereichen Sport (23 Prozent) und Schauspiel (18 Prozent).

  • Junge Deutsche texten lieber statt zu telefonieren

    Telefonieren ist bei jungen Deutschen out. Stattdessen kommunizieren Kinder und Jugendliche lieber per Messenger oder SMS.

    77 Prozent der jungen Generation halten so den Kontakt zu Freunden. Besonders ältere Jugendliche bevorzugen diese Kommunikationsform. Während sich bei den 10- bis 12-Jährigen 66 Prozent via Messenger mit ihren Freunden unterhalten, sind es bei den 13- bis 15-Jährigen bereits 82 Prozent und bei den 16- bis 18-Jährigen 81 Prozent. Das zeigt die Kinder- und Jugendstudie des Digitalverbands Bitkom, für die 663 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren befragt wurden.

  • What´s App, Mama?

    Die Digitalisierung hat für das Zusammenleben der Deutschen eine immer größere Bedeutung. Doch meistens wird nur von den negativen Auswirkungen gesprochen.

    Dass es auch anders geht, zeigt eine aktuelle Studie. Demnach schaffen Internet und Telekommunikation Nähe und Messenger können helfen, die Verbindungen in der Familie und zu Freunden aufrechtzuerhalten – somit können sie den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft auch fördern.

    Das ist zumindest das Ergebnis einer Marktforschungsstudie zur “Digitalen Familienkommunikation”, die das Münchner TNS-Institut im Auftrag von TECHBOOK.de, dem Portal von BILD für Technik und digitalen Lifestyle, und Telekom im Juli und August 2017 in Online-Befragungen mit insgesamt 2.000 Teilnehmern von über 18 Jahren ermittelt hat.