2017

  • Jugendliche nutzen das Internet vor allem für Medienkonsum

    ARD/ZDF-Onlinestudie 2017: Die Gesamtreichweite für Onlinevideos stagniert, während vor allem die Streamingdienste steigende Nutzung verzeichnen.

    In diesem Jahr sind 62,4 Millionen Menschen der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren online, dies entspricht einem Anteil von 89,8 Prozent. Die Steigerung liegt bei 4,4 Millionen bzw. sechs Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr, was unter anderem auf eine geänderte Abfrage zurückzuführen ist. Täglich sind rund 72 Prozent bzw. 50,2 Millionen Menschen online.

  • Familie, Freunde und Sport halten gesund

    Um körperlich gesund zu bleiben, setzt die Mehrheit der deutschen Onlinebefragten nicht in erster Linie auf Sport.

    Viel wichtiger ist es ihnen, regelmäßig Zeit mit Familie, Freunden oder Haustieren zu verbringen (66 Prozent), sich gesund zu ernähren (64 Prozent) und ausreichend zu schlafen (63 Prozent). Bei den Jüngeren überwiegt aber doch der Sport.

  • Jüngere geben für verantwortungsvolle Herstellung auch höhere Preise

    Die Deutschen sind bereit, für sozial und ökologisch verantwortlich hergestellte Handelsmarken etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

    Knapp die Hälfte (46%) der im Rahmen des „Handelsmarkenmonitors“ befragten Konsumenten sind bereit, dafür etwas mehr auszugeben. Vor allem jüngere Verbraucher zwischen 18 und 39 Jahren würden für nachhaltig produzierte Waren einen höheren Preis zahlen (56%).

  • Fast jeder zweite Schüler leidet unter Stress

    DAK-Präventionsradar 2017: Schulstress führt zu Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen – Energydrinks auf dem Schulhof beliebt- Viele Schüler ernähren sich schlecht

    Fast jeder zweite Schüler (43 Prozent) leidet unter Stress. Das wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus: Ein Drittel der betroffenen Jungen und Mädchen hat Beschwerden wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Schlafprobleme – das sind mindestens doppelt so viele wie bei den nicht-gestressten Schülern. Das zeigt der neue Präventionsradar 2017 der DAK-Gesundheit.

  • Job von morgen – Schule von gestern. Ein Fehler im System?

    McDonald’s Deutschland veröffentlicht dritte Ausbildungsstudie

    Die dritte McDonald’s Ausbildungsstudie thematisiert die Erwartungen und Wünsche der 14 bis 25-jährigen jungen Menschen in Deutschland an ihre Zukunft. Neben einer optimistischen Grundhaltung sieht die junge Generation die Vorbereitung auf das eigene Berufsleben und die Interessenvertretung durch die politischen Eliten aber kritisch.

  • Kinder werden nur mangelhaft auf die Mediengesellschaft vorbereitet

    Medienforscher warnen: massive Defizite in Lehrplänen und Schulbüchern

    Die schulische Bildung vernachlässigt die Vermittlung von Medien- und Nachrichtenkompetenz: Lehrpläne greifen die Medienrealität der Schüler kaum auf, Schulbücher hinken dem Medienverhalten der Jugendlichen hinterher, künftige Lehrerinnen und Lehrer erwerben in ihrem Studium wenig Nachrichtenkompetenz und befassen sich wissenschaftlich weder mit Journalismus in digitalen Medien, noch mit den allgegenwärtigen sozialen Netzwerken.

    Zu diesen Befunden kommt die Studie „Nachrichtenkompetenz durch die Schule“ der TU Dresden im Auftrag der Stiftervereinigung der Presse.

  • Warum bekommen Marken ein „Gefällt mir“?

    Aktuelle GfK-Umfrage von Greven Medien zum Thema Facebook zeigt: Nutzer sind besonders an Produktneuheiten und Unternehmensnews interessiert.

    Mit 2 Milliarden aktiven Nutzern weltweit gehört Facebook immer noch zu einer der meist besuchten Internetseiten und ist aus dem Marketing-Mix von Unternehmen kaum noch wegzudenken. User folgen Unternehmen auf der Plattform aus verschiedenen Gründen: Vor allem das Interesse an Produktneuheiten (38,9 %) und Unternehmensnews (36,9 %) sind dabei ausschlaggebend. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle repräsentative GfK-Umfrage im Auftrag von Greven Medien.

  • Auch Jüngere vertrauen im digitalen Zeitalter eher den klassischen Medien

    Auch im Internetzeitalter bleiben die klassischen Medien für die meisten Deutschen die wichtigste Nachrichtenquelle.

    So nutzen 71 Prozent die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender, um sich über aktuelle politische Ereignisse wie beispielsweise Wahlen zu informieren, zeigt eine repräsentative Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter 1.000 Bundesbürgern.

    Auf Platz zwei landen mit 53 Prozent Tages- und Wochenzeitungen. Dagegen kommen News-Seiten im Internet nur auf 37 Prozent, Social-Media-Kanäle wie Facebook, Twitter oder Youtube sogar lediglich auf 23 Prozent.

  • „Digital-Natives“-Studie: von „Bewegtbild-Heavy-Usern“ und „Streaming-Nerds“

    In einer Grundlagenstudie zur Bewegtbildunterhaltung der „Digital Natives“ zeigt Mediaplus Strategic Insights, dass lineares Fernsehen weiterhin relevant ist.

    In der Studie, für die im März 2017 in einer repräsentativen Erhebung 1.500 so genannte „Digital Natives“ befragt wurden, zeigten sich unter anderem zwei Personas: „Bewegtbild-Heavy-User“ und „Streaming-Nerds“.

    Im Gegensatz zu anderen Forschungsdesigns fragt die Studie außerdem explizit nach Bewegtbildunterhaltung, einem breiten Spektrum an Nutzungsmotiven und illegalem Streaming.

  • Teens und Twens sind pro Tag fast 2,5 Stunden mobil online

    TNS Convergence Monitor Studie: 18 % der 14- bis 29-Jährigen schaut sich täglich online Videoclips an z.B. auf YouTube

    85 Prozent der 14- bis 69-Jährigen nutzen ein Smartphone, 83 Prozent einen PC oder Laptop. Damit hat das Smartphone den Computer in punkto Verfügbarkeit in 2017 erstmals überrundet.

    Das schlägt sich auch in der Internetnutzung mit den jeweiligen Devices nieder: 75 Prozent der Befragten geben an, regelmäßig (definiert als mindestens eine Minute pro Tag) mit einem PC oder Notebook im Internet zu surfen. Das Smartphone liegt mit 73 Prozent der 14- bis 69-Jährigen, die damit regelmäßig online gehen, so gut wie gleichauf.

  • Jugendliche sparen fleißig

    Deutsche-Bank-Umfrage: Sparquote von Jugendlichen weiterhin auf hohem Niveau – hohe Bereitschaft per Smartphone zu bezahlen

    Junge Menschen in Deutschland sind weiter sehr sparsam: Von durchschnittlich 472 Euro, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen monatlich zur Verfügung stehen, legen sie rund 131 Euro auf die hohe Kante. Ihre Sparquote liegt damit bei 28 Prozent und ist fast dreimal so hoch wie die der privaten Haushalte in Deutschland (2016: rund 10 Prozent).